Landhaus Solothurn
Selektives Planerwahlverfahren, Siegerprojekt, Weiterbearbeitung
Das 1955 bis 1958 nach einem Brand durch Stadtarchitekt Luder wieder aufgebaute Landhaus bietet Räumlichkeiten für ganz unterschiedliche Nutzungen. 2004 wurde im Rahmen der Seminarmeile Solothurn die erste von zwei Ausbauetappen ausgeführt.
Im Auswahlverfahren waren Nutzungs- und Raumkonzept mit geringem Betriebs- und Personalaufwand entscheidend für den Zuschlag. Gemäss der Zustandsanalyse durch die Regio Energie Solothurn stellt die Sanierung der Haustechnik den Schwerpunkt der nächsten Investitionsmassnahme an der Liegenschaft dar.
Aus dem Bericht des Beurteilungsgremiums:
«Die vorgeschlagenen Massnahmen zeugen insgesamt von einer beinahe chirurgischen Präzision und führen aus betrieblicher Sicht zu einer eindeutigen Verbesserung im Sinne möglichst vielseitiger Nutzungsmöglichkeiten. Gleichzeitig bleibt die bewegende Geschichte dieses, für das Stadtbild so wichtige Gebäude weiterhin ablesbar. Aus denkmalpflegerischer Sicht zeugt der Beitrag von einem subtilen und nachsichtvollen Umgang mit der historischen Substanz.»